Der Neue Klub
Kulturgesellschaft von Künstlern, Literaten und Publizisten e. V.
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Der Neue Klub, gegründet 2001 in Hamburg,                              Pressemitteilung

  • will ein Podium sein für Kultur und bietet seinen Mitgliedern eine Bühne für Lesungen, Ausstellungen, Musik.
  • fördert aktiv die Zusammenarbeit verschiedener Künstler.

  • ist eine interdisziplinäre Vereinigung für alle Formen von professionell gestalteter Kultur.
  • will keine Subventionen.

  • ist ein Forum für Kultur.

  • fördert den künstlerischen Ost-West-Dialog und will dadurch seinem internationalen Anspruch über Hamburg hinaus gerecht werden.

Der Neue Klub hat seine Wurzeln in der deutschen Geschichte:

Kurt Hiller, geboren 1885 in Berlin und gestorben 1972 in Hamburg, einer der großen   Publizisten der Weimarer Republik, Autor der "Weltbühne", Herausgeber der Zeitschrift "Das Ziel", Mitinitiator des Expressionismus, hat 1909 in Berlin das Diskussionsforum "Der Neue Club" gegründet, zu dessen Kreis u. a. Lou Andreas Salomé, Magnus Hirschfeld, Heinrich Mann, Alexander  Moissi, Fritz von Unruh, Robert Musil zählten. Er förderte Georg Heym und Ernst Blass, Else Lasker-Schüler und René Schickele, Paul Zech und Franz Werfel.

Carl von Ossietzky pries den "leidenschaftlichen ethischen Willen unter dem Stachelkleid dieses bedeutenden und von fanatischer Liebe zum Selbstdenken getragenen Publizisten". Zu Hillers Werken zählen u. a.  "Der Aufbruch zum Paradies" und "Verwirklichung des Geistes im Staat".

Von den Nazis wurde Hiller verhaftet und ins KZ Oranienburg eingeliefert, 1934 nach seiner Entlassung floh er über Prag ins Exil nach England. 1955 kehrte er nach Deutschland zurück und lebte bis zu seinem Tod in Hamburg. Seine Erinnerungen unter dem Titel "Leben gegen die Zeit" sind bei Rowohlt erschienen.

Mitglieder können alle werden, die
  • zwei Bücher in einem Verlag veröffentlicht haben
  • zwei Jahre künstlerisch an Bühnen tätig waren
  • hauptberuflich in einem Orchester spielen oder zwei Jahre musikalische Bühnenerfahrung haben
  • regelmäßig Einkünfte aus eigenen Kompositionen beziehen
  • zwei Ausstellungen eigener Bilder, Skulpturen etc. bzw. deren Verkauf aufweisen
  • als Theaterleiter/in, Dramaturg/in, Lektor/in oder Veranstalter/in von kulturellen Ereignissen arbeiten
Der Jahresbeitrag beträgt 120,-- € (Mindestbeitrag 80,-- €)  

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